Aterrizado. Landed.
Soviel verrät mir der Bildschirm am Flughafen von Quito. Flurinas Flugzeug ist sicher gelandet, sie ist bereits auf ecuadorianischem Boden und sehr bald werde ich sie endlich in die Arme schliessen können. José und ich begeben uns vor die Türe der Arribos internacionales/International arrivals und warten gespannt. Jedes Mal wenn die Türe aufgeht steht mein Herz still. Aber nein — es ist nur der Pilot. Und der Passagier aus der Business Class. Und das Kind, das von einer Stewardess begleitet wird. Und und und. Hat Flu vielleicht ihr Gepäck nicht bekommen? Oder ist etwas beim Zoll schief gelaufen (schliesslich wusste ich, dass sie Käse für uns im Gepäck hatte)? Blöde Fragen beginnt man sich zu stellen, vollkommen unrealistisch.
Die Zeit vergeht langsam, zu langsam, wenn man etwas mit so viel Vorfreude erwartet.
Aber dann endlich ging die Schiebetüre auf und da kam sie heraus, wackeren Schrittes, ihren liebsten Rucksack tragend und mit dem grössten Lachen auf dem Gesicht, das ich je bei ihr gesehen habe.


